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Der Rietberger Moorfrosch

„Im Frühjahr gerne mal in Blau“ so betitelt der Naturschutzbund Deutschland e.V. sein Porträt über den Moorfrosch (Rana arvalis). Und weiter heißt es: Die Männchen dieser Amphibienart nämlich fallen während der Laichzeit wegen ihrer starken Blaufärbung auf. In Deutschland findet man diesen Frosch schwerpunktmäßig im Norden und Osten des Landes. Bei uns im Westen, aber auch in Mittel- und Süddeutschland, trifft man diese Art nur selten an und sie ist mittlerweile auch sehr stark bedroht. Der Moorfrosch ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz „streng geschützt“, was bedeutet, dass diese Tiere weder gefangen, noch verletzt oder getötet werden dürfen.

In Rietberg haben wir diese seltene Froschart an den Teichwiesen. Und in Rietberg gibt es noch ein ganz besonderes Exemplar dieser Gattung.

Denn sollte jemand versuchen, den Blauen Frosch ausfindig mach zu wollen, dann wird man enttäuscht werden. Der „Rietberger“ Moorfrosch färbt sich zur Laichzeit nicht blau. Eigentlich schade, aber deshalb umso seltener.

Unser Heimatverein erhielt vor kurzem die Anfrage, in wie weit wir den Schutz dieser seltenen Amphibie aktiv mit unterstützen wollen. Diesem Wunsch der Kreisverwaltung GT ist der Heimatverein gefolgt. Um den Rietberger Moorfrosch zu schützen, wird seit Ende Februar jede Nacht zwischen 19:00 Uhr und 07:00 Uhr die Straße „An den Teichwiesen“ zwischen dem Sportplatz und dem Hundeplatz durch Mitglieder des Heimatvereins für Autofahrer gesperrt. Im Wechsel fahren Aktive unseres Vereins abends zu den Teichwiesen und schließen dort die „Tore“. Wir denken, dass wir so den Artenschutz ein wenig unterstützen und den Rietberger Moorfrosch schützen können.

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