Unklarheiten über den Beginn (Die Glocke berichtete 4 x eine falsche Anfangszeit), Probleme mit der Akustik, ein lärmender Vogelzug, Frau Müller fühlte sich zu Beginn fast wie zu Hause in Afrika.


Die sehr gut besuchte Lesung der Kenianerin Evelyne Waithira Müller wurde dann aber doch ein voller Erfolg. Zwischen den Passagen aus ihrem Buch „Frau Müller, die Migrantin“ gab es immer wieder Fragerunden und da wurde es dann richtig lebhaft. „Ist Deutsch schwer zu erlernen?“ (eindeutig, eine der schwierigsten Sprachen!), „was sagten ihre Eltern zu dem deutschen Ehemann Müller?“ (ohne Genehmigung des Brautvaters keine Hochzeit!), „welches Bild hat Kenia von uns?“ (kein gutes), Frau Müller wurde richtig gefordert. Einsamkeit, Heimweh, was ist jetzt die richtige Heimat, auch ernsthafte Themen wurden angesprochen. Die anschließende Signierstunde zog sich lange hin. Es war schon ein besonderer Abend, auch für Frau Müller.