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Die Glocke | Nr.: 246 – 43. Woche – 144. Jahrgang | Rietberg | Dienstag, den 22.10.2024

Schweben im Moor der Erinnerungen

Rietberg (gl). Der Heimatverein Rietberg lädt zu einer Lesung am Mittwoch, 6. November, ein. Dann ist Franz-Josef Schulte zu Gast im Heimathaus und liest aus seinem autobiografischen Roman „Schweben im Moor der Erinnerungen“.

Die Handlung seines Buchs spielt in einem Kurort an der Ostsee, aber auch in Rietberg. Als Sohn von Christel Schulte-Hanhardt, die vielen Rietbergern als Künstlerin bekannt ist, hat Franz-Josef Schulte seine Sommerferien regelmäßig in Rietberg verbracht und bringt aus dieser Zeit viele Erzählungen mit.
Im Roman geht es um Erinnerungen, die während des Moorbadens in ihm geweckt wurden. Auch an seine Schulzeit in einem streng katholischen Internat, an eine Fahrt von Rietberg nach Paris in einem Hanhardt-Möbelwagen, an die erste Liebe in Paris und die ersten Schritte im Berufsleben kann er sich noch gut erinnern.
Er schließt Freundschaft mit seinem Tischnachbarn, dem ersten Geiger an der Staatsoper Berlin, und auch dessen Ost-Erzählungen bekommen ihren Raum.

Die Lesung im Heimathaus Rietberg an der Klosterstraße beginnt um 19 Uhr. Für Getränke ist gesorgt, teilen die Organisatoren mit. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt zehn Euro, Mitglieder des Heimatvereins zahlen nur sieben Euro. Um den Abend gut vorbereiten zu können, wird um eine Anmeldung per E-Mail an hv-rietberg@outlook.de gebeten.
Spontane Gäste sind jedoch ebenalls herzlich willkommen, heißt es in der Einladung des Heimatvereins.

Hoch die Hände: Im Roman von Franz-Josef Schulte geht es um Erinnerungen, die beim Moorbaden geweckt wurden. Foto: privat

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