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Die Glocke | Nr.: 256 – 45. Woche – 144. Jahrgang | Rietberg | Montag, den 04.11.2024

Friedrich untermalt Schulte-Lesung mit Geigenklängen
Rietberg (gl). Franz-Josef Schulte liest am Mittwoch, 6. November, ab 19 Uhr im Heimathaus Rietberg an der Klosterstraße aus seinem autobiografischen Roman „Schweben im Moor der Erinnerungen“. Der Autor reist an diesem Tag jedoch nicht allein an.

Schulte ist der Sohn von Christel Schulte-Hanhardt, die als Künstlerin vielen in Rietberg ein Begriff ist. Er hat seine Sommerferien regelmäßig in Rietberg verbracht und kann aus dieser Zeit viele Erzählungen mitbringen.
Die Handlung spielt in einem Kurort an der Ostsee, jedoch auch in Rietberg. Im Roman geht es um Erinnerungen, die während des Moorbadens in ihm geweckt wurden: an seine Schulzeit in einem streng katholischen Internat, an eine Fahrt von Rietberg nach Paris in einem Hanhardt-Möbelwagen, die erste Liebe in Paris, die ersten Schritte im Berufsleben.
Er schließt Freundschaft mit seinem Tischnachbarn, dem ersten Geiger an der Staatsoper Berlin, und auch dessen Ost-Erzählungen bekommen ihren Raum.
Professor Lothar Friedrich, der mehr als 40 Jahre der erste Geiger an der Deutschen Staatsoper Berlin war, reist mit seiner Geige im Gepäck ebenfalls zur Lesung nach Rietberg an. Friedrich war mit dem Staatsorchester auf Tourneen in der ganzen Welt, vor allem mehrfach in Japan. Vor, während und nach der Wende war er Orchesterleiter und hat in dieser Funktion Daniel Barenboim als Dirigent gewinnen können.
Der Heimatverein freut sich auf eine interessante Lesung mit herausragender musikalischer Begleitung“, heißt es in der Ankündigung.
Für Getränke ist gesorgt. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt sieben Euro für Mitglieder des Heimatvereins Rietberg, zehn Euro für Nichtmitglieder. Zur Vorbereitung wird um eine Anmeldung per E-Mail gebeten, und zwar an hv-rietberg@outlook.de
Spontane Gast sind aber ebenfalls willkommen.

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